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Bretz Mammut Sofa-Sessel Bronze

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Bretz Mammut Sofa-Sessel Bronze – extravagantes Designstück mit Charakter, ein Stuhl, der sich nicht verstecken will. Der Bretz Mammut Sofa-Sessel in Bronze zeigt genau das, was diese Kultmarke seit Jahrzehnten ausmacht: ausladende Formen, ein voluminöser Körper, Sitzkomfort, der eher an ein kleines Sofa erinnert als an einen klassischen Sessel. Man setzt sich hinein, nicht nur darauf.

Wer den Namen Bretz hört, denkt an eines zuerst: Größe. Nicht als Selbstzweck, sondern als Statement.

Die Mammut-Linie gehört zur sogenannten Bretz-Brothers-Kollektion und steht stellvertretend für das, was die deutsche Manufaktur seit Jahrzehnten prägt – Möbel, die man nicht einfach nutzt, sondern in denen man versinkt. Gefertigt in Deutschland, von Hand gepolstert, mit einer Sitztiefe, die für zwei ausgelegt scheint und trotzdem als Einzelsessel funktioniert.

Designklassiker Armlehnstuhl — Bretz Mammut Sofa-Sessel Bronze

Dieser Sofa-Sessel in changierendem Bronzeton zeigt genau diese Handschrift. Der Bezugsstoff ist original Bretz-Ware, ringsum verarbeitet, auch an der Rückseite. Kein Detail, das man übersieht, sondern ein bewusstes Konstruktionsmerkmal: So lässt sich der Sessel frei im Raum platzieren, als Solitär, nicht an die Wand gedrängt. Genau darin liegt der Unterschied zu gewöhnlichen Sesseln – Mammut-Modelle sind für die Bühne gemacht, nicht für die Ecke.
Es gibt Möbel, die einen Raum füllen, und es gibt Möbel, die einen Raum verändern. Der Mammut-Sessel von Bretz gehört zur zweiten Kategorie. Seine Silhouette ist keine Ableitung von Funktion, sie ist Ausdruck. Ausladend, schwer, in sich ruhend – ein Objekt, das eher an eine Skulptur erinnert als an ein Sitzmöbel im herkömmlichen Sinn.

Bretz-Stoffe: verliebt in Licht

143 Zentimeter Breite, 86 Tiefe, 86 Höhe. Zahlen, die für sich sprechen. Dies ist kein Sessel für die Ecke, sondern für die Mitte des Raums. Der Bezug: ein dunkles Bronze, changierend zwischen Erdton und Metallglanz, je nach Lichteinfall mal warm, mal fast metallisch kühl. Genau diese Ambivalenz macht Bretz-Stoffe interessant – sie verändern sich mit dem Tageslicht, mit der Tageszeit, mit der Jahreszeit.
Der Zustand: makellos. Kein Sitzschatten, keine Abnutzung, keine nachträgliche Überarbeitung. Ein Stück, das offenbar kaum genutzt wurde, oder mit außergewöhnlicher Sorgfalt behandelt. Man sieht ihm sein Alter nicht an. Die Polsterung trägt noch die volle Spannkraft, der Stoff die ursprüngliche Farbtiefe.

Die Formensprache

Die Formensprache selbst erzählt eine Geschichte der 1990er- und 2000er-Jahre, jener Phase, in der deutsches Möbeldesign begann, sich von Zurückhaltung zu lösen. Bretz stand für diesen Bruch wie kaum eine andere Manufaktur: Größe als Statement, Farbe als Mut, Form als Spiel. Der Mammut-Sessel ist ein Kind dieser Haltung. Rundum mit Stoff bezogen, auch an der Rückseite, lässt er sich frei im Raum platzieren, ohne Wandanschluss, ohne Rückseite, die versteckt werden müsste. Das war damals ungewöhnlich. Es ist es bis heute.

Skulpturale Präsenz und Sitzkomfort

Wer hineinsitzt, merkt sofort: Das ist kein repräsentatives Möbel, das nur gut aussehen soll. Es trägt, es hält, es lädt zum Verweilen ein. Genau diese Kombination aus skulpturaler Präsenz und echtem Sitzkomfort erklärt, warum Bretz-Stücke aus den Neunzigern heute wieder gesucht sind, in privaten Wohnzimmern ebenso wie in Loungebereichen, die etwas Persönlichkeit zeigen sollen.

Nachhaltigkeit & bleibender Wert

Ein Möbelstück, das drei Jahrzehnte übersteht, ohne an Substanz zu verlieren, hat seine Haltbarkeit längst bewiesen. Das ist eine Qualität, die sich nicht nachträglich herstellen lässt. Massenware aus dem Möbelhandel verliert nach wenigen Jahren Form und Spannkraft, landet im Sperrmüll, verursacht neuen Ressourcenverbrauch für den nächsten Kauf. Ein Sessel wie dieser lässt sich dagegen reinigen, pflegen, über weitere Jahrzehnte erhalten. Wer sich für ein solches Stück entscheidet, kauft keinen Konsumartikel, sondern ein Designobjekt mit nachgewiesener Lebensdauer – das ist der eigentliche Unterschied zwischen kurzfristigem Konsum und langfristigem Wert.
In unserer über 800 m² großen Ausstellung lässt sich ein Stück wie dieses im Zusammenspiel mit anderen Designklassikern erleben, eingebettet in ein stimmiges Konzept für die ganzheitliche Wohnraumgestaltung. Wir beliefern neben privaten Sammlern auch Filmrequisiteure, die für Produktionen nach außergewöhnlichen Einzelstücken suchen, sowie exklusive Hotels und Immobilienmakler, die mit besonderen Möbeln Räume inszenieren. Der Versand erfolgt sicher und professionell nach Deutschland und Österreich oder nach Absprache weltweit.
Josef Schauberger

Josef Schauberger ist seit der Gründung von Goethes Galerie im Jahr 2003 die erste Anlaufstelle für alle, die ein Möbelstück kaufen oder verkaufen möchten. Sein Fachwissen gilt vor allem den Möbelherstellern und Designern der Wiener Secession, des Barock und des Biedermeier – Epochen, die er nicht nur kennt, sondern über Jahrzehnte im täglichen Umgang mit den Objekten selbst studiert hat. Nach seiner Schulzeit als Stiftsgymnasiast und einer beruflichen Station in der Logistikbranche fand er direkt den Weg zu Goethes Galerie und ist der Antiquität seither treu geblieben. Neben der Beratung privater Sammler führt Josef die Ersterhebung für gewerbliche Anfragen durch – von Hotels über Architekturbüros bis zur Filmindustrie – und koordiniert den Ablauf zwischen Kundenwunsch und Handwerk, etwa mit Restauratoren. Für ihn ist der Erhalt historischer Möbel zugleich gelebte Nachhaltigkeit.

Mehr Einblicke in die Materie antiker Möbel und Antiquitäten erhalten Sie auf der Webseite der „Deutsche digitale Bibliothek„. 

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